Ständig kalte Füße

Jede fünfte Frau leidet regelmäßig unter kalten Zehen und auch mancher Mann klagt im Winter über Ständig kalte Füße. Nicht nur das eigene Wohlbefinden leidet, mit klammen Zehen lässt sich auch der Partner im kuschelig warmen Bett verschrecken. Dauerhaft kalte Füße können ein Hinweis auf eine Krankheit sein. Meistens sind sie ein Zeichen der lebensnotwendigen Wärmeregulation des Körpers.

Wie entstehen Ständig kalte Füße?

Damit der Körper seine Kerntemperatur von 37 Grad halten kann, verengen sich die Gefäße, wenn es draußen kalt ist. Um lebenswichtige Organe zu schützen, trifft die dadurch verringerte Blutzufuhr zunächst weit vom Herzen entfernte Körperregionen wie Hände und Füße. Stoffwechsel und Muskulatur werden gesteigert um mehr Wärme zu produzieren. Der Organismus friert und beginnt zu zittern.

Welche Ursachen haben Eisfüße?

Wer stark raucht und viel Kaffee trinkt, friert auch leichter, denn beides fördert die Gefäßverengung. Um kalte Glieder zu vermeiden sollte ausreichend getrunken werden. Sonst wird das Blut zähflüssig und zirkuliert nicht mehr richtig. Das trifft besonders die kleinen Gefäße in den Extremitäten. Hormonumstellung, Stress und Bewegungsmangel legen den Kreislauf ebenfalls lahm und lassen Hände und Füße frieren. Manchmal stecken auch ernsthafte Erkrankungen dahinter.

Was lässt sich dagegen tun?

Gute, nicht zu enge Schuhe sind eine der besten Voraussetzungen, um warme Füße zu behalten. Nach langem Fußmarsch durch Schnee und Eis brauchen die Zehen trockene und warme Socken und besser noch einen Platz am Ofen. Regelmäßige Zehengymnastik fördert die Durchblutung und verbessert die Wärmeregulation.

Wie kann man vorbeugen?

Für Ständig kalte Füße gibt es nicht nur Notfallmaßnahmen, sondern sie lassen sich auch langfristig kurieren. Wechselbäder mit kaltem und warmem Wasser trainieren die Durchblutung der Gefäße. Einen ähnlichen Effekt erzielen regelmäßige Saunagänge. Bewegung im Freien wie Joggen, Walken oder Radfahren stärken ebenfalls Kreislauf und Durchblutung.

 

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