Dazu muss erst einmal kurz generell die Produktion von fett in der Haut angesprochen werden. Die Haut produziert Fett als Talg, welcher dann ein Bestandteil der Schutzschicht der Haut ist. Generell ist fettige Haut, im Rahmen, also normal und gesund. Die Menge an Talg, die produziert wird, hängt vor allem von den Hormonen ab.

Fettige Haut wirkt oft blass oder schlecht durchblutet. Das rührt von einer verdickten obersten Hornschicht her. Außerdem sind die Poren erweitert, was die Gefahr von Mitessern und damit einhergehenden Pickeln verstärkt. Manchmal wirkt die Haut fettig und da Gesichts- sowie Kopfhaut am häufigsten betroffen sind wirken/sind auch die Haare oft fettig. Neben hormoneller Umstellung können eine Reihe von Faktoren ursächlich für fettige Haut sein. Dazu gehören Stress, feuchtes und warmes Wetter, erhöhter Alkoholkonsum, sowie eine Fehl- oder Mangelernährung.

Was kann man gegen fettige Haut tun?

Je nachdem, welche Ursache für fettige Haut vorliegt, gestaltet sich auch die Therapie anders. Oft kann nur symptomatisch behandelt werden. Wenn Mitesser-Probleme durch die erweiterten Poren auftreten kann dem mit regelmäßiger Reinigung entgegengewirkt werden. Ebenso kann die Haut mit Salben und Cremes behandelt werden. Es gibt hierbei sowohl den Ansatz fettende, als auch den trocknende Präparate zu verwenden. Die trocknenden sollen die überschüssige Talgmenge binden. Die fettenden hingegen sollen der Haut signalisieren, dass genug Fett von außen vorhanden ist und so eine Reduzierung der Talgproduktion bewirken.

Wenn Stress die Ursache ist, kann autogenes Training oder eine Entspannungsübung gegen fettige Haut helfen. Fettige Haut als Begleiterscheinung von anderen Krankheitsbildern, wie sie im Gesicht zum Beispiel bei Parkinson vorkommt, verbessert man durch Therapie der Haupterkrankung.