Salz auf der Haut kommt im alltäglichen Umgang öfter vor, als man denkt, kann aber auch künstlich als Therapie benutzt werden. Auf natürlichem Wege kommt Salz auf der Haut vor, wenn man viel schwitzt.

Bei der Verdunstung des Schweißes bleiben die restlichen Bestandteile, wie zum Beispiel das Salz, auf der Haut zurück. Allerdings sind das geringste Mengen. Viel häufiger wird Salz auf der Haut angewendet um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Die Zusammensetzung des jeweils angewendeten Salzes entscheidet dabei über Sinn und Erfolg einer möglichen Therapie. Meersalze sind meistens relativ Mineralstoffreich und dem Körper können daher auf diesem Wege welche zugeführt werden. Das muss nicht durch pures Salz geschehen, sondern kann auch in Cremes sein.

Salz auf der Haut: Wann ist es Therapieansatz

Am bekanntesten ist der therapeutische Einsatz von Salzschicht auf der Haut wohl bei Psoriasis. Hier gehören spezielle Kuren zur typischen, langfristigen, Behandlung der Krankheit. Dabei werden, unter anderem, Salzanwendungen auf der Haut benutzt. Im Regelfall ist das Salz dabei in Wasser gelöst. Als Quelle des Salzes kann entweder ein angereichertes Bad oder eine natürliche, salzhaltige, Quelle dienen.

Am bekanntesten ist dabei wohl das Tote Meer und Kuren dort. Auch in anderen Kosmetika wird inzwischen oft Salz oder speziell Totes Meer Salz angewandt. Salz auf der Haut hat dabei einen feuchtigkeitsspendenden Effekt. Durch ihren wasserbindenden Effekt und die Einlagerung in der Haut unterstützen sie deren Wasserbindungsfähigkeit. Ebenfalls kann Salz auf der Haut direkt im Rahmen einer Massage oder eines Peelings angewandt werden.

 

Bildquelle: © Ben_Kerckx / pixabay